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Tipps
zum Motorradführerschein |
Motorrad-Klassen:
| Klasse-A | Klasse-A1 | Klasse-M |
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Klasse
A
Kein Vorbesitz, (Einschluß: A1 und M), ab 25/18 Jahre
Krafträder (Zweiräder, auch mit Beiwagen) mit einem
Hubraum von mehr als 50 ccm oder mit einer durch die Bauart
bestimmten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h.
Die Fahrerlaubnis der Klasse A berechtigt bis zum Ablauf von
zwei Jahren nach der Erteilung nur zum Führen von Krafträdern
mit einer Motorleistung von nicht mehr als 25 kW und einem
Verhältnis von Leistung/Leergewicht von nicht mehr als
0,16 kW/kg; dies gilt nicht, wenn der Bewerber bei der Erteilung
der Fahrerlaubnis das 25. Lebensjahr vollendet hat.
Klasse
A1
Kein Vorbesitz, (Einschluß: M), ab 16 Jahre
Krafträder der Klasse A mit einem Hubraum von nicht mehr
als 125 ccm und einer Motorleistung von nicht mehr als 11 kW
(Leichtkrafträder) sowie einer durch die Bauart bestimmten
Höchstgeschwindigkeit von: 80 km/h für 16 - 17jährige
und unbegrenzt ab 18 Jahre.
Klasse
M
Kein Vorbesitz, (Einschluß: keine), ab 16 Jahre
Kleinkrafträder (Krafträder mit einer durch die Bauart
bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45
km/h und einer elektrischen Antriebsmaschine oder einem Verbrennungsmotor
mit einem Hubraum von nicht mehr als 50 ccm) und Fahrräder
mit Hilfsmotor (Krafträder mit einer durch die Bauart
bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45
km/h und einer elektrischen Antriebsmaschine oder einem Verbrennungsmotor
mit einem Hubraum von nicht mehr als 50 ccm, die zusätzlich
hinsichtlich der Gebrauchsfähigkeit die Merkmale von Fahrrädern
aufweisen). |
Es
gibt viele Gründe sich für eine Motorradausbildung
zu entscheiden: |
Die
bessere Beweglichkeit im modernen Straßenverkehr
Die
Faszination bei Ausfahrten in der Gruppe Zusammengehörigkeitsgefühl
Freundschaft
und Hilfsbereitschaft der Biker untereinander
Das
unmittelbare Erleben von Natur, Wind und Wetter
Das
Erleben von Technik und Geschwindigkeit
Oder
sich einfach aus der "Masse der Autofahrer" hervorzuheben
Sicherlich
gibt es noch tausend weitere Gründe.
An
dieser Stelle ein paar Tipps für Ihre Ausbildung:
Sie sollten die theoretische Ausbildung bereits in den Wintermonaten
absolvieren! Sie haben dann nicht nur den ganzen Sommer zum
selbständigen Fahren zur Verfügung, sondern sparen
auch Zeit und Kosten, wenn Ihre Fahrschule in den Herbst- und
Wintermonaten, die praktische Ausbildung ruhen läßt.
Achten Sie bei der Wahl Ihrer Fahrschule auf die Ausbildungsmotorräder.
Sehen Sie sich diese genau an, besser noch setzten Sie sich
auf Ihr Fahrschulmotorrad. Sie sollten schon bequem mit beiden
Fusssohlen den Boden erreichen. Das erleichtert Ihnen den Umgang
und läßt Sie sicherer und kostengünstiger ans
Ziel kommen.
Natürlich wird Ihnen eine gute Fahrschule eine "Grundausstattung" bezüglich
der Schutzbekleidung stellen. Besser natürlich, Sie legen
sich selbst diese Dinge zu. Das ist nicht nur hygienischer
sondern auch für Ihr Wohlempfinden in den Ausbildungsstunden
vorteilhaft. Lassen Sie sich dazu bei Ihrer Anmeldung vom Motorradfahrlehrer
beraten!
Sparen Sie unbedingt etwas Geld für den Start Ihrer Ausbildung
an. Gerade in der Motorradausbildung ist es wichtig regelmäßig
(mehrmals wöchentlich) zu trainieren! Große Pausen
wegen "Geldmangels" bedeuten Wissensverlust und kosten
zusätzlich Zeit und Geld!
Nehmen Sie sich in den ersten praktischen Unterrichtsstunden
Zeit und vertrauen Sie Ihrem Fahrlehrer. Er trägt eine
große Verantwortung für Sie! Anders als in der PKW-Ausbildung
wird er von Ihnen auf dem Übungsplatz viel an Geschicklichkeit
verlangen müssen, ehe er Sie im dicken Straßenverkehr
begleitet. Also nicht ungeduldig werden und immer daran denken,
daß es leider noch keine "ferngesteuerte Bremse" gibt,
die Ihr Fahrlehrer für den "Ernstfall" nutzen
kann. |
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